Nintendo Switch – Review

Hach waren das Früher noch Zeiten … Super Nintendo … Super Mario … und das alles in Farbe auf dem guten alten dicken Röhren-TV.
Kommen bei der Nintendo Switch nostalgische Gefühle auf, oder ist es ein ganz neues, frisches Ding, dass zu überzeugen weiß? Das klären wir in diesem Review!

Konzept

Was ist diese Konsole eigentlich? Handheld? Eine stationäre AAA-Konsole? Der Perfekte Mix aus beiden Welten?
SPOILER! Perfekt ist sie nicht, aber sie ist nahe dran!

Es ist doch einfach so … Wir „alten“ Zocker kommen langsam in die Jahre und haben nicht immer Zeit Zuhause am TV vor der Konsole zu hängen.
Da kommt die Arbeit, Ausflüge, oder der/die Partner/in dazwischen, weil was in der Glotze läuft und Blockiert diese somit. EINE FRECHHEIT!

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Wie nice wäre es denn, wenn man einfach ganz spontan das Game vom TV in den Handheld Modus bringen könnte? Ganz ohne Ladezeiten, oder Neustart.
Genau das kann diese kleine Wunderkonsole!
Es ist quasi ein Tablet (ja mit Touchscreen), welches eine Dockingstation hat, die am TV angeschlossen ist.

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Manchmal sitzt man einfach auch so mit der Konsole in der Hand auf der Couch, weil man sich so etwas bequemer hinlegen kann, oder man ist unterwegs und zockt noch in der Bahn seine Partie Fifa zu Ende.

Dieses Konzept geht zu 100% auf!
Man kann sogar unterwegs im Split-Screen Mario Kart zocken …. Ihr merkt schon, ich komme aus dem schwärmen garnicht mehr raus.

Lieferumfang

Doch was ist alles in der Packung drin?
Nicht viel, aber mehr als genug!

Die Konsole selbst natürlich.
Ein Ladekabel.
HDMI Kabel.
Dockingstation.
Die Joy-Cons (Controller).
Ein Adapter/Griff mit dem ihr die Joycons wie einen „normalen“ Controller“ verwenden könnt.

Mehr braucht man in der Theorie nicht …
Der interne Speicher von 32 GB ist recht klein und Ihr müsst früher oder später eine micro SD Karte kaufen, um euren Speicher zu erweitern.

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Auch die beigefügten Joy-Cons liegen trotz Adapter ein wenig seltsam in der Hand.
Für große Hände sind sie ein wenig zu klein und die Analog Sticks sind ein wenig zu ungenau.

Hier hat Nintendo etwas in der Hinterhand! Den Pro Controller! Dazu gibt es bald ein kleines Review 😉

Das Gefällt mir

Über die (Achtung Wortwitz!) „Switcherei“ *ha ha* zwischen TV und Handheld Modus, habe ich ja schon ausgiebig geschwärmt…
Sie ist generell sehr handlich und kompakt und nicht so präsent wie eine PS4, wenn sie in ihrem Dock steht.

Die Verarbeitung im generellen ist TOP! Alles fühlt sich hochwertig an.
Es ist ein sehr cooles Gefühl, wenn die Joy-Cons in die Schienen der Switch geklickt werden.

Das Display ist schön Hell und auch die Auflösung von „nur“ 720p ist bei der Größe von 6,2 Zoll völlig in Ordnung.

Die Vibration der Joy-Cons ist wirklich ausgeklügelt und so konzipiert, dass man eine Art 3D Effekt hat. Bei dem Spiel 1,2, Switch z.B. Habt ihr ein Minispiel bei dem ihr nur durch hin und her schenken des Controllers, anhand der Vibration, erkennen müsst wieviele Kugeln in der „Schachtel“ sind. Das klappt auch erstaunlich gut!

Der Nintendo Appstore ist mit vielen kleineren Indi-Titeln bestückt und auch das AAA-Lineup ist für das erste Jahr echt gut.

Die Akkulaufzeit ist auch völlig in Ordnung.
Ihr könnt locker 3 Stunden Zelda im Akkubetrieb zocken und bei Bedarf einfach ein mobiles Ladegerät mit USB C anschließen.

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Ein super Feature für Haushalte in denen mehrere Gamer leben ist, dass man verschiedene Benutzer anlegen kann. Vor dem Start eines Spiels werdet ihr gefragt wer zockt, damit jeder auch seinen eigenen Spielstand hat und nichts durcheinander gerät. Eine tolle Sache!

Das Gefällt mir nicht

Das Dock ist eine tolle Idee!
Nur hier hat Nintendo wohl nicht ganz zu Ende gedacht.
Es kann passieren, dass ihr bei öfteren rein und raus stecken, Kratzer in euer Display macht. Unten links ist wohl die Stelle die am häufigsten betroffen ist.

Ich habe direkt ein Schutzglas gekauft, welches auf das Display „geklebt“ wird und somit vor solchen Kratzern schützt. Dieses Glas hat ca 10 EUR im Doppelpack gekostet. Das sollte euch ein kraterfreies Display wert sein.

Die Joy-Cons im Adapter sind halt ein wenig klein und nicht ganz so präzise wie man es z.B. von einem Dualshock 4 Controller kennt.
Allerdings kann ich den Kompromiss verstehen, den Nintendo eingegangen ist. Die Switch sollte so kompakt wie möglich gehalten werden und hier muss man den einen oder anderen Abstrich machen.

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Eine Kleinigkeit wäre noch bei dem Standfuß zu bemängeln; Leider ist er eine recht wackelige Angelegenheit. Sorgt dafür, dass die Konsole auf einem wackelfreien, festen Untergrund steht.

Eine Sache ärgert mich wirklich …
Die Konsole ist mega dafür geeignet um unterwegs zu Zocken und hat dafür auch einen 3,5mm Klinke Anschluss um Kopfhörer anzuschließen.
Mich stört das Kabel jedoch beim zocken und so würde ich mir wünschen, meine Bluetooth Kopfhörer mit der Switch zu koppeln. Das geht leider trotz vorhandener Bluetooth Schnittstelle nicht.
Wahrscheinlich hat Nintendo Sorge darum, dass Bild und Ton nicht immer Synchron zueinander sein könnten und so der Spielspaß darunter leiden könnte.
Liebes Nintendo Team … Bitte lasst uns das doch selbst entscheiden.

Fazit

Die Nintendo Switch ist erfrischend anders.
Sie ist eine Konsole, die sich an dein Leben anpasst. Willst du auf der Couch zocken? Zock auf der Couch! Willst du unterwegs zocken? Zock unterwegs!

Die Auswahl an Spielen ist aktuell wirklich in Ordnung und dieses Jahr soll DAS Jahr der Switch werden, wenn man dem CEO von GameStop glauben schenken darf.

Auch das Kinderimage hat Nintendo dezent beiseite geschoben.
Spiele wie Doom, Payday, Fifa und ein paar Horror Games sind vertreten.
Spiele Wie Zelda oder Super Mario wirken trotz der Comic Grafik erwachsener.

Die Konsole ist im Handel mit einem Preis von knapp unter 300 EUR fair bepreist, wenn man bedenkt, dass man hier einen Handheld und eine stationäre Konsole auf einmal bekommt.

Sie kommt bei Partys super an, wenn man Mario Kart einwirft und zu viert auf eurem TV um die Wette rast und euch mit Bananen bewerft. Aber anders als die Wii ist sie nicht „nur“ eine Party Konsole, sondern auch für den alleinigen Gebrauch mit ordentlich Suchtfaktor bestückt.

Von meiner Seite aus – eine klare Kaufempfehlung.

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Dieser Beitrag enthält wohlmöglich Werbung. Diese wurde nicht vom Hersteller bezahlt.

 

2 Kommentare zu „Nintendo Switch – Review

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